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Veste Coburg

Die Fränkische Krone

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Die Veste Coburg, wegen ihrer Schönheit und ihrer beherrschenden Lage auch die "Fränkische Krone" genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen hoch über der Stadt. Sie ist mit einer Ausdehnung von ca. 135 × 260 m eine der größten und zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands.

Burganlage

Außergewöhnliche Sammlungen von Rüstungen und Kriegswaffen, teilweise aus dem ehemaligen Zeughaus der Veste stammend, Jagdwaffen und Jagdgerät, kostbares Kunsthandwerk, die ältesten erhaltenen Kutschen der Welt, die Große Hofstube mit dem größten vollständig erhaltenen Eisengussofen, Bilder von Dürer, Cranach d.Ä. und Grünewald machen den Besuch der Veste Coburg zu einem einmaligen Erlebnis.

Bärenbastei

BärenbasteiDie Bärenbastei entstand aus mehreren älteren Vorbauten. 1614 errichtete sie der Ulmer Festungsbaumeister Gideon Bacher im Auftrag von Herzog Johann Casimir. Ihren Namen erhielt die Bastei von den Bären, die dort in einem Zwinger gehalten wurden. Die Mauerhöhe der Bärenbastei beträgt stolze 11 Meter. Neben der Bärenbastei existieren noch die Bastei "Bunter Löwe", die Bastei "Rautenkranz" und die "Hohe Bastei".

Blauer Turm

Blauer TurmDer Blaue Turm ist der älteste, sichtbar erhaltene Bau der Veste. Im Lauf der Jahrhunderte bis heute gab es mehrfach Neu- und Umbauten, eine genaue Rekonstruktion der hochmittelalterlichen Burganlage ist daher schwierig. Der Zugang zur Burganlage erfolgte damals höchstwahrscheinlich von Westen her über ein Tor im Blauen Turm.

Roter Turm

Roter TurmDer Rote Turm, benannt nach seinem Ziegeldach, stürzte im Jahr 1663 ein. In den Jahren von 1906 bis 1924 beauftragte der letzte regierende Herzog, Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (1884-1954), den Architekten Bodo Ebhardt mit der erneuten Restaurierung der Burganlage. 1914 wurde der Rote Turm auf altem Kern wieder errichtet.

Herzogin-Bau

Herzogin-BauIm 16. Jahrhundert wurde der Herzogin-Bau ursprünglich als Schaf- und Kornhaus errichtet. Seit Oktober 1959 sind hier die Coburger Kunstsammlungen zu finden. Neben der Rüstungskammer und der historischen Jagdwaffensammlung können Sie dort auch die älteste funktionsfähige Kutsche Europas, 13 Caroussellschlitten des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie eine umfangreiche Sammlung an Keramik von der Frühzeit bis zur Gegenwart bewundern.

Hohes Haus

Hohes HausDas Gebäude entstand im 14. oder 15. Jahrhundert. Ursprünglich wurde es als Zeughaus genutzt, darin wurden die Waffen und militärische Ausrüstung gelagert und instandgesetzt. In den Jahren von 1782 bis 1860 wurde das Hohe Haus als Zuchthaus genutzt.

Carl-Eduard-Bau

Carl-Eduard-BauDer Carl-Eduard-Bau wurde anstelle der roten Kemenate (aus dem 16. Jahrhundert) um 1924 neu erbaut. Die alten zweistöckigen Kelleranlagen mit 40 Meter Länge sind noch erhalten. Die berühmte Sammlung des frühen venezianischen Glases und das neuere Kunsthandwerk des 16. bis 19. Jahrhunderts werden Ihnen heute im Carl-Eduard-Bau präsentiert.

Außenmauer

AussenmauerDie massive Außenmauer der Veste Coburg vereitelte zahlreiche Belagerungen. Die ersten Belagerer waren im Jahr 1387 Apel Fuchs, Anton von Bibra und die Schaumburger. Seither wurden die Befestigungsanlagen mehrfach umgebaut und verstärkt. An ihrer massivsten Stelle ist die Ringmauer 6,5 Meter stark, die Mauerhöhe beträgt bis zu 12 Meter.

Steinerne Kemenate

Steinerne KemenateIn der Steinernen Kemenate befinden sich das Lutherzimmer, das Jagdintarsienzimmer und die Große Hofstube. Im Gebäude selbst finden Sie eine bedeutende Schausammlung an Kunstexponaten und Kunsthandwerk aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit sowie eine Gemäldesammlung altdeutscher Meister der Dürer-Zeit.

Bulgarenturm

BulgarenturmDer Bulgarenturm (Torturm) wurde nach Ferdinand von Sachsen-Coburg-Kohary benannt. Dieser gelangte im Jahr 1887 als gewählter Regent nach Bulgarien, im Jahr 1908 wurde er zum Zaren gekrönt. 1918 musste er nach seiner Niederlage im Ersten Weltkrieg abdanken, daraufhin zog er nach Coburg. In den Jahren von 1906 bis 1924 wurde die Veste Coburg vom Baumeister Bodo Ebhardt restauriert und umgebaut.

Barockes Vortor

Barockes VortorDas barocke Vortor wurde im Jahr 1671 vom Baumeister C. W. Gundermann aus Altenburg/Thüringen errichtet.

Fürstenbau

FürstenbauDer Gebäudekern des Fürstenbaus beruht auf dem mittelalterlichen Palas. Somit zählt das Gebäude zu den Kernbauten der einstigen Burganlage. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt der Bau eine Fachwerkvorblendung und wurde in der Zeit von 1906 bis 1920 von Bodo Ebhardt im fränkischen Fachwerkstil erneuert. Von 2003 bis 2007 ließ die Bayerische Schlösserverwaltung den Fürstenbau grundlegend sanieren und restaurieren.

Lutherkapelle

LutherkapelleDie Mauern der Kapelle stammen aus verschiedenen Jahrhunderten. Die beeindruckende Höhe der kleinen Kapelle rührt daher, dass sie an die Stelle der romanischen Doppelkapelle mit zwei übereinander liegenden Räumen getreten ist. Zum Gedächtnis an Martin Luthers Aufenthalt 1530 wird die Kapelle Lutherkapelle genannt. Ein Steinrelief mit dem Kopf des Kirchenreformators erinnert an seinen Aufenthalt.

Hohe Bastei

Hohe BasteiDie Grundlage der Hohen Bastei bildete ein romanischer Wehrturm, der wahrscheinlich schon um das Jahr 1230 errichtet wurde. 1533 wurde dieser Teil zur Bastion ausgebaut. In den Jahren 1553 und 1570 wurde dieser Burgenteil erneut verstärkt.

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